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Es
kann wieder los gehen (15. November 2005)
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"Das
passt alles!", war meine spontane Reaktion nach dem ersten Training mit Spikes nach vielen Monaten. Ich
war hinterher zwar ganz schön platt aber sehr zufrieden. Nur
meine Füße taten ein wenig weh. Meinen Rücken merkte ich am Tag nach
dem Training mit Spikes auch nicht mehr als sonst. Sogar einige
vorsichtige Starts habe ich gemacht. Jetzt freue ich
mich richtig auf die Hallen-Saison. |
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Ich
befinde mich wieder im Training (01.10.2005)
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Hallo meine Lieben, ich bin seit knapp 2 Monaten wieder im Wintertraining und die Vorbereitung auf die Hallensaison läuft richtig gut, abgesehen davon, dass ich mein Krafttraining vorübergehend wieder ein wenig umstellen musste, da ich zur Zeit nicht mit der Freihantel arbeiten darf und nur an geführten Kraftgeräten trainiere. Hierbei habe ich eine super
Untersützung vom Fitness-Studio VitaFit, wofür ich mich ganz
herzlich bedanken möchte. Gesundheitlich geht es mir auch - dank
der hervorragenden Zusammenarbeit mit meinem Physio Michael
Holzner, Frau Dr. Petra Ziegler und natürlich meinem Trainier
Harry Letzelter - wieder besser. |
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Absage
aller meiner Starts in der Sommersaison 2005 (25.05.2005)
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Schweren Herzen muss ich aus gesundheitlichen Gründen alle Starts in der Sommersaison 2005 absagen. Nachdem das Ostertrainingslager in der Türkei noch richtig gut verlaufen und ich wieder nach Mainz zurückgekehrt war, hat mich eine Bronchitis mit anschließender Infektion für gut 2 Wochen außer Gefecht gesetzt. Aus diesem Grund bin ich erst mit Verspätung in das DLV-Staffeltrainingslager nach Hannover gereist, wo ich allerdings auch nicht im Vollbesitz meiner Kräfte war. Zurück in Mainz konnte ich erstmals mit dem Gefühl trainieren, wieder einigermaßen in Tritt zu sein. Am Mittwoch der vergangenen Woche jedoch meldeten sich Schmerzen im Oberschenkel und ich befürchtete zunächst eine Zerrung. Die Untersuchung bei Frau Dr. Ziegler ergab allerdings einen leichten Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. Diese niederschmetternde Diagnose zusammen mit dem vorangegangenen Trainingsausfall hat mich veranlasst, in der Sommersaison 2005 nicht zu starten. Ich möchte mich nun zunächst vollständig auskurieren und dann zielgerichtet auf die Hallensaison vorbereiten. Alles in allem läßt sich
diese Entscheidung mit den Worten "Gesundheit geht
vor" zusammenfassen. Da ich meine Karriere noch bis
zu den olympischen Spielen in Peking 2008 und den Weltmeisterschaften
in Berlin 2009 fortsetzen möchte, scheint mir dies die einzig
sinnvolle Entscheidung zu sein. |
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Die
Hallen-DM in Sindelfingen (01.03.2005)
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Interview
(23.09.2004) |
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Die
olympischen Spiele sind nun schon seit mehr als 3 Wochen beendet. Wie
hat Du sie im Rückblick erlebt?
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| Die Spiele selbst waren schön, die Leistung hingegen nicht so. Es war sehr schade, dass wir im Vorlauf schon rausgeflogen sind. Drumherum war alles sehr gut organisiert. Auf ihre ganz eigene Art waren die Spiele in Athen etwas ganz besonderes, aber irgendwie mit Sydney kaum zu zu vergleichen. |
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Um
nochmal auf das eigene Abschneiden zurückzukommen: Wie warst Du
mit Deiner eigenen Leistung zufrieden - auch wenn in der Staffel natürlich
vier Läuferinnen zu Einsatz kamen.
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| Ich kann mit meiner Leistung wegen der Verletzungsprobleme im Vorfeld zufrieden sein, auch wenn sie natürlich nicht optimal war. Ich habe dort schon mein Bestes gegeben, aber es war eben nicht mehr drin - auch von meiner Seite. |
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Das
nächste größere Event nach Olympia war die Übergabe
der Staffel-Goldmedaille von Edmonton 2001 beim ISTAF in Berlin. Da
scheint aber wohl etwas schief gelaufen zu sein.
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| Wir haben einfach eine schönere Medaille erwartet. In Edmonton hatten wir eine sehr schöne Silber-Medaille bekommen, die auch mit Namen versehen war. Gerade aus diesem Grund war uns schon klar, dass wir keine Originale bekommen werden, aber wir hatten mehr erwartet. |
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Am
gestrigen Tag bist Du mal wieder Staffel gelaufen, allerdings eine etwas
längere Distanz als üblich.
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| Ich bin gefragt worden, ob ich nicht beim 24-Stunden-Lauf für Frieden und Toleranz teilnehmen möchte. Und so bin ich dann mit Kindern auf dem Mainzer Lerchenberg eine Viertelstunde gelaufen. |
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Welche
Distanz?
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| Nur sechs Stadionrunden - das war sehr langsam. |
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Demnächst
wirst Du das Metier wechseln und im Rahmen des Jubiläums '10 Jahre Mainzer
Bibliotheksgesellschaft' bei einer Lesung dem interessierten Publikum
vorlesen.
(Anmerkung: Mi., 10. November 2004, ab 18.30 Uhr in der Stadtbibliothek Mainz, Rheinallee 3B) |
| Da sich herumgesprochen hat, dass mein Hobby Lesen ist, wurde ich gefragt, ob ich nicht aus meinem Lieblingsbuch vorlesen möchte. Die Idee hat mir sofort gefallen, insbesondere weil die Veranstaltung in die Vorweihnachtszeit fällt. Außerdem ist es mal was anderes, sich auf diesem Sektor zu engagieren. |
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Als
nächstes sportliches Ziel steht die Hallensaison an, bei der Du
nochmal richtig angreifen willst?
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| Ja, ich möchte meine 60m-Bestzeit verbessern. Die letzten beiden Jahre sind ja in der Halle etwas schief gelaufen. Meine Bestzeit ist momentan 7,22 und die möchte ich schon noch verbessern. Und 200m will ich in der Halle auf jeden Fall auch laufen. |
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Interview
(14.07.2004) |
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Bei
der DM bist Du über 100m auf Platz 6 gelandet. Wie zufrieden oder
unzufrieden bist Du mit diesem Ergebnis?
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| Mit der Zeit kann ich bei dem Gegenwind eigentlich sehr zufrieden sein. Mit der Platzierung bin ich nicht so zufrieden. Ich habe gedacht, dass ich doch ein bißchen weiter nach vorne laufen kann - zwar nicht auf Platz 1 bis 3, aber ich habe schon auf Platz 5 oder sogar Platz 4 gehofft. |
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Ist
schon absehbar, welche Auswirkungen dieses Ergebnis auf Deinen Olympiastart
haben wird?
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| Ich denke nicht, dass man das absehen kann. Wir fahren jetzt erst mal noch für 3 Wochen ins Trainingslager nach Südtirol und von dort aus direkt nach München zum Länderkampf. Dort wird es dann ein Ausscheidungsrennen geben. |
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Kannst
Du nach Deinem Außenbandanriss Ende April mittlerweile wieder
schmerzfrei trainieren?
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| Soweit bin ich schon schmerzfrei. Das einzige, das ich noch nicht ganz so machen kann, sind Sprünge. Da habe ich noch ein kleines Handicap mit Schrittsprüngen und Hürdensprüngen. Das behindert wohl auch noch ein wenig in der Beschleunigungsphase, weil ich noch nicht so spritzig bin. Und aus der Kurve bin ich mir nicht sicher, ob ich schon gut laufen kann. Aber das werden wir in den nächsten Tagen bei Läufen über 150m und länger auch ausprobieren. |
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Erster
Zwischenstand der Sommersaison
(29.06.2004)
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Vor
dem Einstieg in die Sommersaison
(09.05.2004)
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Foto:
Webmaster
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Interview
(09.12.2003) |
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Bist
Du mit dem Jahr 2003 im Rückblick insgesamt zufrieden?
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| Schon. Ich bin mit 11,31 Bestzeit gelaufen und habe mit der Staffel den 5. Platz bei der WM belegt - da kann man eigentlich zufrieden sein. | ||
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Vor
der Freiluftsaison hast Du kleinere Änderungen am Start vorgenommen.
Bist Du der Meinung, dass sich das für die 100m gelohnt hat oder
steht für die Zukunft doch mal eine stärkere Konzentration
auf die 200m-Strecke an?
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| Das lasse ich mal auf mich zukommen wie das jetzt wird. Ich würde gerne öfter 200m laufen. Da muss ich auch vom Kopf her etwas mehr drauf einstellen. Mal schauen ob ich das hinbekomme. Ich denke aber, dass der Schwerpunkt nächstes Jahr noch mal die 100m sein werden. | ||
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Im
Jahr 2003 bist Du zu den beiden Golden League-Meetings in Berlin und
Zürich eingeladen worden. War das etwas Besonderes für Dich,
dort zu starten?
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| Ja klar war das etwas Besonderes. Aber ich habe mich dort nicht so richtig auf mich selbst konzentriert, sondern sehr viel drauf geschaut, was andere Leute machen. Dementsprechend habe ich dann auch wieder den Start verschlafen und die Zeiten waren dann jeweils auch nicht so berauschend. | ||
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Fotos:
Webmaster
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Wie
hast Du insbesondere das Letzigrund-Meeting in Zürich erlebt, das
ja sowohl bei Athleten wie auch Fans eine Art Kultstatus hat?
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| Es war super - mehr kann man da nicht sagen. Von meiner Leistung her war nur durchschnittlich für dieses Jahr aber von der Athmosphäre her super. | ||
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Ziehst
Du aus der Teilnahme an solchen Events Motivation für die Zukunft?
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| Ja klar. Ich denke auch, dass ich viel mehr solche Läufe machen muss. Dann lerne ich auch, mich noch besser zu konzentrieren und nicht so sehr auf Nebensächlichkeiten zu achten. Ich darf zum Beispiel nicht so sehr darauf achten, wie die anderen sich warm machen. | ||
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Bei
der WM in Paris lief es trotz zahlreicher verletzungsbedingter Absagen
erfreulich gut für die 4x100m-Staffel. Wie hast Du die WM erlebt?
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| Vom Wetter her war es sehr kalt, aber sonst super. Die Unterkunft war zwar nicht so berauschend, aber wir haben das Beste draus gemacht und es hat Spaß gemacht. | ||
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Fotos:
Webmaster
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Warst
Du enttäuscht, erstmals nach Sevilla, Sydney, Edmonton und München bei
dem Großereignis des Jahres nicht die Zielgerade betreiten zu
dürfen?
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| Es war eine neue Herausforderung für mich. Zwar fand ich es schon schade, nicht Schluss zu laufen, aber es war mal was anderes und hat auch Spaß gemacht, auf Postition 2 zu laufen. | ||
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Direkt
nach der WM kamst Du dann aber sinngemäß auf die Zielgerade was Deine
Bankausbildung angeht. Wie hast Du es geschafft, die Doppelbelastung
aus Ausbildung einerseits, Training, Trainingslager und Wettkampfreisen
andererseits während der Saison unter einen Hut zu bringen?
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| Da ich während der Sommermonate keine Schule hatte, ging das einfacher. Vor der Sommersaison hatten wir Schule gehabt und nachher auch wieder. Daher war es einfacher, das zu koordinieren. Ich hatte ja auch die Ausbildung unterbrochen, weil damals die Blöcke nicht so gut gelegen hatten. Jetzt hoffe ich mal, dass sich das auch positiv ausgewirkt hat. | ||
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Kurz
vor der Hallensaison folgt nun noch die mündliche Prüfung. Wird Dich
das eher bremsen, weil Du Dich parallel zum Training noch intensiv darauf
vorbereiten mußt oder aber beflügeln, weil Du bei den Wettkämpfen dann
den Kopf frei haben wirst?
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| Ich werde erst nach der mündlichen Prüfung mit Wettkämpfen anfangen, so dass ich mich auf beides intensiv vorbereiten kann und den Kopf dann für beides frei habe. | ||
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Aus
sportlicher Sicht hat sich ja beim USC Mainz einiges getan: Mit Sandra
Möller hast Du nun vereinsintern eine sehr starke Konkurrentin - auch
wenn Ihr gut befreundet seid.
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| Es freut mich, dass Sandra jetzt hier im Verein ist und wir zusammen Staffel laufen können. Aber es wird sich ja nicht so viel ändern, denn trainieren ja auch nicht zusammen. Sie trainiert ja weiter mit Sina zusammen bei Andre Ernst. Ich finde es gut, dass sie jetzt da ist. | ||
| Was erwartest Du für die USC-Staffel, die ja mit Silke Wolf und der Nachwuchs-Sprinterin Jessica Hochhaus weitere starke Sprinterinnen in ihren Reihen hat? | ||
| Ich hoffe doch, dass wir ganz weit vorne mitlaufen können. Das wird auch das Ziel von allen vieren sein, die laufen werden. | ||
B-KADER
GRUNDFÖRDERUNG !!! (29.09.2003)![]() |
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Kurzer
Saisonrückblick (19.09.2003)
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Foto: Webmaster
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Trainingslager
in Spanien im April 2003
(07.05.2003)
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Mein
Abschneiden bei der Hallen-DM in Leipzig
(27.02.2003)
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Der
bisherige Verlauf der Hallensaison 2003 (10.02.2003)
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Kurz-Interviews:
Süddeutsche Hallenmeisterschaften und Sparkassen-Cup (02.02.2003) |
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Persönlicher
Jahresrückblick 2002 (09.01.2003)
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Auf
das Jahr 2002 schaue ich nun mit einem lachenden aber auch mit einem
weinenden Auge zurück:
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Marion
zum Jahresende 2002 auf Rang 37 der IAAF World Rankings (09.01.2003)
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In
den aktuellen IAAF World Rankings über 100m, einer Art 100m-Weltrangliste,
belegt Marion mit 1189 Punkten den 37. Rang (Stand: 30. Dezember 2002). |
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Interview
(31.12.2002) |
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In
welchem Alter hast Du mit der Leichtathletik begonnen?
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| Ich habe mit 11 Jahren beim USC mit der Leichtathletik angefangen. |
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Wann
ungefähr hat sich abgezeichnet, daß Du das Zeug zur Hochleistungssportlerin
hast?
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| Abgezeichnet kann man so nicht sagen. Ich denke, das hat sich ein bißchen entwickelt. Dass ich zum Sprint tendiere, hat sich relativ schnell abgezeichnet, da ich mit Wurfgeräten wie Bällen und Kugeln nichts anfangen kann und auch kein Sprunggefühl habe. |
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Wie
oft hast Du als Schülerin und Jugendliche pro Woche trainiert?
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| Als
Schülerin war das wohl viermal, als Jugendliche dann doch sechsmal
pro Woche. Jetzt trainiere ich fast jeden Tag, ab und zu auch zweimal täglich. Nur sonntags habe ich im Moment noch frei. |
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Blieben
da in der Schülerinnen- und Jugendzeit viele andere Interessen
auf der Strecke?
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| Ja, ich bin eben sehr ausgelastet gewesen und hatte abends dann auch keine Lust mehr mit Freunden weg zu gehen. Da blieben doch viele Freundschaften auf der Strecke. Seit der Jugend habe ich 2 Freundinnen noch behalten, mit denen ich auch heute noch sehr guten Kontakt habe. |
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Du
hast 2002 Deine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Mainz
unterbrochen, um 1 Jahr als Profi zu trainieren. Hat sich dieses "Experiment"
aus Deiner Sicht gelohnt?
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| Am Anfang des Jahres auf jeden Fall. Dann kam aber eine Verletzung dazwischen, so dass ich mich nicht mehr wie gewollt auf die Saison vorbereiten konnte, sondern nur noch das machen konnte, wobei ich keine Schmerzen hatte. Aber insgesamt denke ich, dass es sich schon gelohnt hat. |
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Im
Jahr 2003 setzt Du die Ausbildung fort und möchtest diese auch
erfolgreich abschließen. Dieser Drahtseilakt zwischen Hochleistungssport
und Ausbildung könnte schwierig werden.
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| Das stimmt schon. Aber andere Leute haben das auch gepackt, also werde ich das auch hinbekommen. Da mir die Ausbildung sehr viel Spaß macht, ist das nicht so schlimm. Der Sport muß dann eben ein bißchen zurückstecken. |
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Wie
stellst Du Dir nach der Ausbildung die Kombination aus Sport und Beruf
vor? Könnte da beispielsweise ein Modell wie bei Paddel-Olympiasieger
Andreas Dittmer, der bei der Neubrandenburger Sparkasse täglich
4 Stunden arbeitet, erstrebenswert sein?
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| Ja sicher. Halbtags zu arbeiten muß wohl schon sein, um auch mal vom Sport abzulenken. Es ist schon wichtig, dass man auch noch etwas anderes als den Sport hat. |
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Wie
findest Du eigentlich Deinen in den Medien öfter strapazierten
Spitznamen "Miss Zielgerade"? Eher Freude über das mit
der Staffel Erreichte oder etwas Enttäuschung darüber, daß
der ganz große Erfolg im Einzel noch auf sich warten läßt?
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| Darüber
habe ich mir eigentlich noch gar keine Gedanken gemacht. Allerdings läuft
jeder in der Staffel gerne am Schluss. Da kann ich schon ein bißchen
stolz sein, daß ich jetzt 4 Jahre hintereinander Schluss gelaufen
bin und hoffe, dass das auch nächstes Jahr wieder so sein wird. Was das Einzel angeht denke ich, dass der große Sprung noch kommt und habe da Geduld. |
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Wenn
Du Dir mal Deinen Alltag abseits des Sports anschaust, kannst Du dann
sagen, daß der Sport Dir da etwas "bringt"? Fährt
Dir als Sprinterin beispielsweise seltener der Bus gerade so vor der
Nase weg?
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| Das
eher weniger, da ich immer sehr spät dran bin (lacht). Ich finde aber schon, dass der Sport mir etwas gebracht hat: Man kennt seinen Körper viel besser und kann auch besser in den Körper "hineinschauen" als jemand, der keinen Sport macht. Außerdem glaube ich, dass der Sport mir in Sachen Selbstbewußtsein und Auftreten etwas gebracht hat. Ich bin zwar noch immer sehr ruhig, aber keine "graue Maus" mehr wie in der Jugendzeit. |
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Was
war die längste Distanz, die Du jemals am Stück gelaufen bist
- sowohl im Wettkampf als auch im Training?
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| (Lacht erneut) Im Training 5 km, im Wettkampf 200 m - nein 300 m sogar. |
| Hast Du ein Lebensmotto? |
| Sich selbst treu bleiben und so sein wie man ist. |
Letzte
Aktualisierung am November 2006